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DM Lang und D-Cup im Harz

Am ersten und zugleich langen Oktoberwochenende fanden in Bad Harzburg die diesjährigen Deutschen Meisterschaften über die Langdistanz statt. Ca. 950 Teilnehmer aus ganz Deutschland fanden sich auf der Zielwiese wieder und über einen sehr langen Zeitraum von 4,5h gingen die Starter in den Wald.

Dort erwarteten sie gleich auf den ersten Posten ein sehr diffuses Steinfeld, wo mehr Glück als Kartenlesen nötig war, um die Posten zu finden. Anschließend folgte der lange Schlag über das Tal des Flusses Radau. Die getroffene Routenwahl war durch die schwer sichtbaren Übergänge bald verworfen, doch einige Teilnehmer holten sich regelwidrig "nasse" Füße.

Den Rest der Bahn galt es in dem offenen Wald das Tempo hochzuhalten und vor allem die Anstiege zehrten an den Kräften.

Die einzige Medaille holte Bea in der Kategorie D65. Urkunden gab es für Raik als 4. in der H40 und Matze als 6. in der H21AK.

Bei der Abendverstaltung schwankte die Stimmung zwischen Standing-Ovations bei der Ehrung für Helmut Conrad durch den Förderverein und Frust durch die sehr sehr langen Wartezeiten auf das bestellte Essen. Nach einer nächtlichen Wanderung durch die Bad Harzburger Innenstadt fielen gegen Mitternacht die letzten Augen zu.

 

Nach einen sehr guten Frühstück im Massenquartier ging es wieder auf die Zielwiese. Unsere D-Cup-Staffel hatte die TOP10 im Visier. Startläufer Nils zeigte im Wald der Elite die Hacken, doch dann stolperte er wieder über die schlecht lesbaren Flussübergänge. Mit knapp 4 Minuten Rückstand wechselte er auf Position 13 auf Maik. Dieser kämpfte sich durch den Wald und kam nach sehr guten 38 Minuten zurück, um Dani auf die dritte Strecke zu schicken. Mit der drittbesten Laufzeit holte sie eine große Gruppe um Treptow, Alsbach und Robotron Dresden ein, so dass Matze viel Konkurrenz auf der vierten Strecke hatte. Vor allem bergan fehlten ihm Körner, dennoch kam er als mittlerweile 9. aus dem Wald. Raik als Schlussläufer kam von Anfang an nicht auf die Karte und musste nach und nach die starke Konkurrenz aus Jena, Dresden und Alsbach passieren lassen.

Der 13. Gesamtplatz ist dennoch sehr gut und nun gilt es bei den regionalen Wettkämpfen die Grundlagen für das nächste Jahr zu legen.