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LM Sprint mit Kopf-an-Kopf-Rennen

Bad Freienwalde die Zweite!

Auf Lang folgt Sprint, doch leider nicht bei allen Teilnehmern. Viele scheuten die Massenunterkunft oder die doppelte Anreise und so präsentierte sich das Teilnehmerfeld bei der LM Sprint im Gegensatz zur LM Lang am Vortag deutlich dezimiert.

Für alle die gekommen waren stand ein Doppel-Waldsprint auf dem Programm und schon auf dem Weg zum Start machte sich die Belastung vom Vortrag bemerkbar. Mit Aufnahme der Laufkarte musste man sich gleich wieder an einen neuen Maßstab gewöhnen, denn bei 1:4000 kamen die Posten nur so geflogen. Doch mit dem hohen Lauftempo und den dicht stehenden Posten erhöht sich auch die Gefahr einen Fehler zu machen und so gab es einige Fehlstempel oder zumindest große Zeitverluste.

Mich erwischte es beim Posten 10. Bis dahin lag ich noch gut im Rennen, doch ein kleiner Richtungsfehler im Ablauf von Posten 9 führte mich zu Posten 11, den ich für Posten 10 hielt. Begünstigt wurde der Fehler auch dadurch, dass der eigentliche Posten 10 in einem Dickicht hing, das ohne Grünstufe, sondern nur mit Kulturgrenzen dargestellt wurde. Zudem war die Postenbeschreibung nur auf der Karte und anstatt ständig selbige zu drehen, versuchte ich mir möglichst viele Codenummern zu merken, weshalb mir der Fehler bis zum Auslesen nicht bewusst wurde.

Der zweite Lauf wurde als Jagdstart durchgeführt, was beim Sprint sehr spannend ist und wir selbst bei der Landesmeisterschaft im Jahr 2009 initiiert hatten. Diesmal waren die Bahnen jedoch ohne Gabelung, was zu einem Ausscheidungsrennen vom Start weg führte.

Am Ende konnten sich in den Hauptklassen die jungen Nachwuchstalente Friederike Graumann (ESV Lok) oder Marvin Goericke (TOLF) durchsetzen.

Für IHW gab es folgende Titel und Platzierungen:

Gold: Alexandra (D18), Bea (D55) und Robin (H14)

Silber: Dani (D19) und Raik (H19)

 

Geschrieben von Matthias Jandrig