Sie sind hier

Adventure Race Bayerwald 2014

What must be, must be,

 

getreu diesem Motto machten Martin und ich uns am Freitag auf den Weg, zum ersten Adventure Race 2014 in den Bayrischen Wald, dort wo das Gras grüner ist, die Luft sauberer und die Menschen freundlicher als anderswo  (Ho Ho Ho).

 

 

Angekommen, erwartete uns am Abend die erste Prüfung. Wir hatten 90 min Zeit für einen Prolog, bestehend aus Fuß- und Kanu-OL, bei dem wir so viele Punkte wie möglich anlaufen, bzw. paddeln mussten. Ein kleines Missverständnis führte dazu, als wir einen OL Posten als Kanuposten lasen, im Schlamm stecken blieben und so wertvolle Zeit verloren. Demnach  kamen wir 8 min außerhalb des Zeitlimit im Ziel an, verloren alle Punkte und die Moral war auch im Eimer. Einzig tröstlich waren die heiße Dusche und die Tatsache, dass es den meisten anderen Teams genauso erging. Dann schnell ab in mein Zelt der Marke „Retro-feucht“, Baujahr 1986, 5 Jahre unbenutzt und kellergelagert. 

Das interessante an dieser regenreichen Nacht  war, dass in mein Zelt zwar  der Regen eindringen konnte, die Luft aber draußen blieb. So starteten wir dann um 9 Uhr mit Frostbeulen, klamm und etwas sauerstoffschuldig, dafür mit ganz viel Wut im Bauch zum Hauptrennen.

Hier galt es zunächst rund um und auf der Burg Falkenstein 5 Posten anzulaufen, die auf einer Luftbildkarte eingetragen waren. Nicht  ganz einfach aber gut lösbar.  Danach aufs Radel und 35km MTBO durch den schönen Bayrischen Wald, bergauf und ab, über Stock und Stein. Deutschland ist so schön!!!

Das Highlight war sicherlich der kommende Abschnitt. Auf einer OL Karte des OLV Regensburg hatten wir wiederum 90 min Zeit um 21 Posten geschickt anzulaufen. Hier legten wir den Grundstein für unser späteres Ergebnis und spielten unsere OL-Professionalität aus. Dann nochmal 30 km radeln (MTBO), die letzten Kräfte mobilisieren und der Abschlussprüfung entgegen schauen.

Yoooh fast geschafft…fast.

Die letzte Aufgabe bestand darin, aus zwei  Autoreifen und 4 Holzleisten ein provisorisches Floß zu bauen und über den Dorfweiher zu schippern. Kein Problem… Zwar nicht schön aber dafür „nur“ mit nassem Arsch, erreichten wir das andere Ufer und damit das Ziel.

Yes. Dass Weizenbier konnte kommen, kam , verzauberte uns ganz schnell und ließ alle Strapazen vergessen. Der Lohn war am Ende ein sehr hart erkämpfter 1. Platz, ein üppiger Preis, in Form einer Medaille und 550 km Rückweg.

Nächstes Jahr und immer wieder gern.

Sport frei!!!