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Biathlon-Orientierungs-Camp in Schweden

Viel Details und Sumpf, grüne Kreise sind identifizierte PostenstandorteBeim diesjährigen Biathlon-Orientierungs-Camp in Schweden waren das erste Mal fünf Berliner-OLer dabei. Vier davon vom TSC und ich – Henrik. Hin und zurück ging es mit Flugzeug und Auto. Die Kaserne in der wir untergekommen waren, lag in der Nähe von Uppsala, nördlich von Stockholm.

An allen Tagen fand das Orientierunglaufstraining in einem anderen Wald statt. All diese Wälder waren für mich sehr anspruchsvoll und nicht mit den deutschen Wäldern zu vergleichen (mehr Felsen, kaum Wege und Lichtungen). Beim OL-Training habe ich eine neue OL-Form kennengelernt – den Punkt-OL. Bei dieser Form rennt man eine abgesteckte Strecke. An einem markierten Punkt muss man entweder auf der Karte einzeichnen wo man sich gerade befindet, oder die Lage eines Postenschirms den man sieht. Die Abweichung wird in Millimeter gemessen – 1mm = 1 Strafminute. Ich habe gelernt, im Gelände mit Sümpfen, Steinen und Felswänden besser klar zu kommen. Das Schießtraining wurde am Waldrand absolviert, auf einer Winterbiathlonanlage. Geschossen wurde mit einem Kleinkalibergewehr auf 50m entfernte Scheiben.

Es war perfektes OL-Wetter – trocken und angenehme Lauftemperatur. Ich bin gespannt, ob ich die nächsten OLs fehlerfreier orientiere.

-- Henrik

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