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5 Days-Cerdanya, Spuren ziehen in den Pyrenäen

Straße in der Verdonschlucht
"Brücke über die Ardeche"

Familie Zschäckel hat sich Anfang August auf den langen Weg in die Pyrenäen gemacht. Knapp 1.700 km lagen vor uns. Um die lange Fahrtzeit ein wenig zu unterbrechen, haben wir vom 04.-06.08.2017 einen kleinen Zwischenstopp in Flims (Schweiz) eingelegt und dort am Bündner-OL-Weekend teilgenommen. Zuerst galt es am Freitagabend einen Abendsprint in dem kleinen Bergdorf Falera zu absolvieren. Das war ja alles noch sehr einfach für uns. Am Sonnabend ging es dann mit dem Sessellift hoch in die Berge. Viele Steine und Blaubeersträucher erschwerten die Belaufbarkeit, so dass die Laufzeiten von uns dreien auch etwas länger waren. Am Sonntag wurden dann die Bündner Meisterschaften in Flims ausgetragen. Wieder ging es mit dem Sessellift hoch in die Berge. Da das Ziel diesmal etwas unterhalb lag, waren die Höhenmeter auch etwas geringer als am Vortag. Der Wald war etwas besser belaufbar und unsere Laufzeiten auch dementsprechend schneller.

Straße in der Verdonschlucht
Straße in der Verdonschlucht
Verdonschlucht
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Nein, hier wurde noch nicht gelaufen

Gleich nach dem Wettkampf ging es dann weiter über Italien nach Frankreich, die Verdon-Schlucht war unser Ziel. Hier wollten wir noch einmal zwei Tage entspannen, um dann endlich an unserem eigentlichen Ziel, dem „5 Days-Cerdanya“, anzukommen. Vom 11.-15.08.2017 hieß es dann schon wieder laufen – wandern – orientieren. Die ersten beiden Tagen durften wir die französischen Pyrenäen und dann drei Tage die spanischen Pyrenäen erkunden. Ausgeschrieben waren zwei Lang-OL´s und drei Mittel-OL´s, wobei Robin nach dem ersten Tag behauptete, es werden zwei Ultrallang-OL´s und drei Lang-OL´s. Diese Meinung konnte er jedoch nach dem dritten Tag etwas revidieren. Nach dem ersten Tag (Lang-OL), war uns schnell klar, das wird anstrengend. Der erste Lang-OL forderte uns fast alles ab. Um 9:00 Uhr mussten wir bei gerade mal einer Temperatur von 8°C starten und uns durch Gestrüpp und Steine kämpfen. Im Nachhinein kann man sagen, das war die schwerste und längste Etappe. Mit etwas Respekt fieberten wir dem vierten Tag entgegen. Hieß es doch hier schon wieder einen Lang-OL zu absolvieren. Wieder mussten wir als erste um 9:00 Uhr in den Wald und waren damit mal wieder die „Spurschweine“. Der Wald war jedoch besser belaufbar und somit waren wir auch mit unseren Laufzeiten zufrieden. Am letzten Tag ging es dann mit dem Sessellift ganz nach oben auf dem Berg. Die Höhenmeter waren überschaubar, denn es ging eigentlich nur abwärts, denn das Ziel befand sich unten an der Talstation. Fünf OL-Tage mit super Gelände, super Wetter und eine tollen Organisation. Leider hat es für keinen von uns Dreien für einen Podestplatz gereicht, aber Dabeisein ist alles. Ausgepumpt von 5 wunderschönen OL-Tagen machten wir uns auf den Rückweg.

Raik
Robin

Ein kleiner Zwischenstopp an der Ardeche, wo wir noch mal zwei Tage entspannten, rundete unseren Urlaub ab. In den 2,5 Wochen haben wir knapp 4.000 km hinter uns gelegt. Wir haben atemberaubende Schluchten gesehen, sind Serpentinenstraßen mit wunderschönen Aussichten gefahren und hatten immer super Wetter. Frankreich ist ein Urlaub wert. Wir werden bestimmt noch einmal dorthin fahren.

-- Fam. Zschäckel