Nebel-Cup erfolgreich verteidigt

Nachdem im Oktober regional keine Läufe stattfanden, machte am Wochenende der Nebel-Cup den Beginn für die Herbst-/Wintersaison und wehe dem, der in der Zwischenzeit nicht trainiert hatte....

Los ging es am Samstag Abend mit der Landesmeisterschaft im Nacht-OL, also zusätzlich zu Chip und Kompass an der Hand noch die Lampe auf den Kopf geschnallt und ab in den Wald. Die Bahnen waren an sich anspruchsvoll, doch leider stimmte der Kartenmaßstab nicht - 1:15000 statt der angegebenen 1:10000! Was man auf den kurzen Posten noch seinem schlechten Entfernungsgefühl in der Nacht zuschieben wollte, wurde auf den langen Schlägen zur Gewissheit.

Für die Herrenhauptklasse waren damit 15km und für die Damen 9km Luftlinie zu absolvieren, wobei natürlich auch alle anderen Bahnen um den Faktor 1,5 länger waren. Ins Ziel kamen trotzdem alle, wenn auch mit sehr langen Laufzeiten.

Den Meistertitel sicherten sich: Alexandra (D18), Irina (D21A), Susi (D55), Raik (H35), Maik (H45) und Yves (H75)

DM MTBO im Tegeler Forst

Bei kühlem aber trockenem Herbstwetter fanden am vergangenen Samstag im Tegeler Forst im Norden von Berlin die diesjährigen Deutschen Meisterschaften im MTBO statt.

Die Fahrer erwartete ein offener, meist sehr gut befahrbarer Wald mit vielen Wegen, so dass öfter als sonst ein Kompass nötig war, um nicht den falschen Abzweig zu erwischen.

 Für die langen Bahnen gab es zusätzlich eine Schleife in der Stolper Heide, die deutlich übersichtlicher und damit ein hohes Tempo gefordert war.

 

In den Eliteklassen gab es recht deutliche Entscheidungen.

DM Lang und D-Cup im Harz

Am ersten und zugleich langen Oktoberwochenende fanden in Bad Harzburg die diesjährigen Deutschen Meisterschaften über die Langdistanz statt. Ca. 950 Teilnehmer aus ganz Deutschland fanden sich auf der Zielwiese wieder und über einen sehr langen Zeitraum von 4,5h gingen die Starter in den Wald.

Dort erwarteten sie gleich auf den ersten Posten ein sehr diffuses Steinfeld, wo mehr Glück als Kartenlesen nötig war, um die Posten zu finden. Anschließend folgte der lange Schlag über das Tal des Flusses Radau. Die getroffene Routenwahl war durch die schwer sichtbaren Übergänge bald verworfen, doch einige Teilnehmer holten sich regelwidrig "nasse" Füße.

Den Rest der Bahn galt es in dem offenen Wald das Tempo hochzuhalten und vor allem die Anstiege zehrten an den Kräften.

Die einzige Medaille holte Bea in der Kategorie D65. Urkunden gab es für Raik als 4. in der H40 und Matze als 6. in der H21AK.

Bei der Abendverstaltung schwankte die Stimmung zwischen Standing-Ovations bei der Ehrung für Helmut Conrad durch den Förderverein und Frust durch die sehr sehr langen Wartezeiten auf das bestellte Essen. Nach einer nächtlichen Wanderung durch die Bad Harzburger Innenstadt fielen gegen Mitternacht die letzten Augen zu.

Berliner in Thüringen unterwegs

„Die hügelige und waldreiche Landschaft rund um das Mittlere Saaletal ist bestens geeignet für Outdoor-Aktivitäten aller Art. Viele Teilnehmer der bisherigen Rennen sind überrascht über die Landschaft und Vegetation an den Kalkhängen des Saaletales. Die Trails werden oft mit denen am Gardasee verglichen.“ Um das zu testen, nahmen Raik und ich vom 23. bis 25. September 2011 am 4. Jenaer Adventure Race teil. Wieder einmal wurde die Teilnahme bei einem kühlen Bier zu Robins Sommerfest in Zschäckel´s Garten besiegelt.

Triathlon XL 2011

Martin will es wissen

Triathlon ist eine Lebenseinstellung. 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,195km Laufen – das ist viel Arbeit für einen einzigen Tag. Aber jeder ist stärker, als er vielleicht selbst glaubt. Wenn du an dich selbst und deine Träume glaubst, dann ist nichts unmöglich!

(Zitat: Marc Herremans)

2. Tri-O-Lon

geschrieben von Matthias Jandrig

 

Samstag Mittag um 12:20 Uhr hole ich mein Fahrrad aus dem Keller, öffne die Haustür und der Himmel seine Schleusen.

Zum Glück ist es nur ein kurzer Schauer, doch auf meinem kurzen Weg zur Mitfahrgelegenheit Uwe werde ich ziemlich nass, denn zur Gewichtsoptimierung besitzt mein Fahrrad keine Schutzbleche :(

Im Wettkampfzentrum am Frauensee sieht es aber schon besser aus und nachdem ich meine Startnummer abgeholt habe, wird die Wechselzone hergerichtet. Schnell die Schwimmbrille, Badehose und -kappe anziehen und dann beginnt auch schon die Kartenausgabe. Mit einem besseren Befestigungssystem als beim letzten Mal wird die Schwimmkarte ums Handgelenk gezurrt.

LM Staffel 2011 in Biesenthal

Am Samstag den 14.05.2011 fand die LM Staffel, organisiert durch unseren Verein, in Biesenthal statt. Neben 35 Staffel fanden sich auch eine Menge Mücken im Wettkampfzentrum ein. Pünktlich um 11 Uhr wurde die Meute auf einem langen Weg in den Wald geschickt.

Nach dem der erste Hügel überquert war, ging es auf teilweise langen Schlägen, quer durch den schnellen Wald.

Obwohl wir Ausrichter waren, stellten wir doch einige Staffeln, die sich allesamt gut bis sehr gut schlugen. In der Herrenhauptklasse lief unser Jungspund Martin auf der 2. Position ein Superrennen und konnte den durch Raik übergegeben 1. Platz auf der zweiten Position festigen. So musste Nils den Sieg nur noch nach Hause laufen.

DM / DBK Sprint und BRL in Coburg

Eine Mischung aus Wettkampf und Sightseeing erwartete am vergangenen Wochenende die Teilnehmer der DM/DBK Sprint.

Los ging es am Samstag morgen mit dem Vorlauf auf der Veste von Coburg und um sich für das Finale zu qualifizieren waren neben schnellen Entscheidungen und Beinen vor allem die richtigen Laufschuhe nötig. Gleich nach dem Start ging es nämlich bergab und so manch einer rutschte den Hang auf dem Hosenboden hinunter. Auch danach war es ein sehr schneller Lauf ohne große Routenwahlen, wodurch jeder kleine Fehler bestarft wurde.

Dennoch schafften es Bea(D55), Robin (H14), Raik (H40), Udo (H40), Burkhard (H55) und Ines (RK) ins A-Finale.

Nach einer sehr langen Pause in der prallen Sonne wurde ab 15.30 Uhr das Finale am Marktplatz gestartet.

Durch die Häuser und Durchgänge musste die Route gut geplant werden, um nicht in einer Sackgasse oder der falschen Seite einer Mauer zu stehen.

Von allen A-Finalisten schafften nur Ines (1. RK) und Robin (3. H14) den Sprung auf das Podest. Im B-Finale gewann Dani in der Damen Elite mit deutlichem Vorsprung.

3 Tage Sonne und Felsen - Prague Easter 2011

Über Ostern versammelte sich eine anschauliche Anzahl IHW-ler in Tschechien im Sandsteinfelsengebiet zwischen Doksy und Ceska Lipa zum traditionellen 3 Tage OL. Robin, Alexandra und Dani als ihre Betreuerin kamen gut vorbereitet mit vielen anderen berliner Kindern und Jugendlichen zum Wettkampf, so dass die Zielwiese mit bekannten berliner Gesichtern gefüllt war. Weitere Teilnehmer unseres Vereins waren Rolf, Susi, Franz, Maik, Irina und unsere neuen Mitglieder Viki und Vera.

Die erste Etappe fand unter sommerlichen Temperaturen als Mitteldistanz in einem wirklich kniffligen Felsengebiet statt. Schon hier konnte man große Zeitverluste in den Felspassagen kassieren. Der zweite Tag war einer Langstrecke wirklich würdig. Es waren eine Menge Posten und Höhenmeter zu absolvieren. Ständig waren tiefe Täler zu kreuzen und je später die Startzeit war, desto mehr wurde bei über 20°C im Ziel nach Wasser gelechzt .

Am dritten Tag hieß es die Position beim Jagdstart verteidigen oder vollen Angriff auf die Vorderleute gehen. Dies gelang Dani in der D 35A sehr gut und so stand am Ende Platz 3 in der Gesamtwertung fest.

LM Sprint mit Kopf-an-Kopf-Rennen

Bad Freienwalde die Zweite!

Auf Lang folgt Sprint, doch leider nicht bei allen Teilnehmern. Viele scheuten die Massenunterkunft oder die doppelte Anreise und so präsentierte sich das Teilnehmerfeld bei der LM Sprint im Gegensatz zur LM Lang am Vortag deutlich dezimiert.

Für alle die gekommen waren stand ein Doppel-Waldsprint auf dem Programm und schon auf dem Weg zum Start machte sich die Belastung vom Vortrag bemerkbar. Mit Aufnahme der Laufkarte musste man sich gleich wieder an einen neuen Maßstab gewöhnen, denn bei 1:4000 kamen die Posten nur so geflogen. Doch mit dem hohen Lauftempo und den dicht stehenden Posten erhöht sich auch die Gefahr einen Fehler zu machen und so gab es einige Fehlstempel oder zumindest große Zeitverluste.

Mich erwischte es beim Posten 10. Bis dahin lag ich noch gut im Rennen, doch ein kleiner Richtungsfehler im Ablauf von Posten 9 führte mich zu Posten 11, den ich für Posten 10 hielt. Begünstigt wurde der Fehler auch dadurch, dass der eigentliche Posten 10 in einem Dickicht hing, das ohne Grünstufe, sondern nur mit Kulturgrenzen dargestellt wurde. Zudem war die Postenbeschreibung nur auf der Karte und anstatt ständig selbige zu drehen, versuchte ich mir möglichst viele Codenummern zu merken, weshalb mir der Fehler bis zum Auslesen nicht bewusst wurde.

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