Triathlon XL 2011

Martin will es wissen

Triathlon ist eine Lebenseinstellung. 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,195km Laufen – das ist viel Arbeit für einen einzigen Tag. Aber jeder ist stärker, als er vielleicht selbst glaubt. Wenn du an dich selbst und deine Träume glaubst, dann ist nichts unmöglich!

(Zitat: Marc Herremans)

2. Tri-O-Lon

geschrieben von Matthias Jandrig

 

Samstag Mittag um 12:20 Uhr hole ich mein Fahrrad aus dem Keller, öffne die Haustür und der Himmel seine Schleusen.

Zum Glück ist es nur ein kurzer Schauer, doch auf meinem kurzen Weg zur Mitfahrgelegenheit Uwe werde ich ziemlich nass, denn zur Gewichtsoptimierung besitzt mein Fahrrad keine Schutzbleche :(

Im Wettkampfzentrum am Frauensee sieht es aber schon besser aus und nachdem ich meine Startnummer abgeholt habe, wird die Wechselzone hergerichtet. Schnell die Schwimmbrille, Badehose und -kappe anziehen und dann beginnt auch schon die Kartenausgabe. Mit einem besseren Befestigungssystem als beim letzten Mal wird die Schwimmkarte ums Handgelenk gezurrt.

LM Staffel 2011 in Biesenthal

Am Samstag den 14.05.2011 fand die LM Staffel, organisiert durch unseren Verein, in Biesenthal statt. Neben 35 Staffel fanden sich auch eine Menge Mücken im Wettkampfzentrum ein. Pünktlich um 11 Uhr wurde die Meute auf einem langen Weg in den Wald geschickt.

Nach dem der erste Hügel überquert war, ging es auf teilweise langen Schlägen, quer durch den schnellen Wald.

Obwohl wir Ausrichter waren, stellten wir doch einige Staffeln, die sich allesamt gut bis sehr gut schlugen. In der Herrenhauptklasse lief unser Jungspund Martin auf der 2. Position ein Superrennen und konnte den durch Raik übergegeben 1. Platz auf der zweiten Position festigen. So musste Nils den Sieg nur noch nach Hause laufen.

DM / DBK Sprint und BRL in Coburg

Eine Mischung aus Wettkampf und Sightseeing erwartete am vergangenen Wochenende die Teilnehmer der DM/DBK Sprint.

Los ging es am Samstag morgen mit dem Vorlauf auf der Veste von Coburg und um sich für das Finale zu qualifizieren waren neben schnellen Entscheidungen und Beinen vor allem die richtigen Laufschuhe nötig. Gleich nach dem Start ging es nämlich bergab und so manch einer rutschte den Hang auf dem Hosenboden hinunter. Auch danach war es ein sehr schneller Lauf ohne große Routenwahlen, wodurch jeder kleine Fehler bestarft wurde.

Dennoch schafften es Bea(D55), Robin (H14), Raik (H40), Udo (H40), Burkhard (H55) und Ines (RK) ins A-Finale.

Nach einer sehr langen Pause in der prallen Sonne wurde ab 15.30 Uhr das Finale am Marktplatz gestartet.

Durch die Häuser und Durchgänge musste die Route gut geplant werden, um nicht in einer Sackgasse oder der falschen Seite einer Mauer zu stehen.

Von allen A-Finalisten schafften nur Ines (1. RK) und Robin (3. H14) den Sprung auf das Podest. Im B-Finale gewann Dani in der Damen Elite mit deutlichem Vorsprung.

3 Tage Sonne und Felsen - Prague Easter 2011

Über Ostern versammelte sich eine anschauliche Anzahl IHW-ler in Tschechien im Sandsteinfelsengebiet zwischen Doksy und Ceska Lipa zum traditionellen 3 Tage OL. Robin, Alexandra und Dani als ihre Betreuerin kamen gut vorbereitet mit vielen anderen berliner Kindern und Jugendlichen zum Wettkampf, so dass die Zielwiese mit bekannten berliner Gesichtern gefüllt war. Weitere Teilnehmer unseres Vereins waren Rolf, Susi, Franz, Maik, Irina und unsere neuen Mitglieder Viki und Vera.

Die erste Etappe fand unter sommerlichen Temperaturen als Mitteldistanz in einem wirklich kniffligen Felsengebiet statt. Schon hier konnte man große Zeitverluste in den Felspassagen kassieren. Der zweite Tag war einer Langstrecke wirklich würdig. Es waren eine Menge Posten und Höhenmeter zu absolvieren. Ständig waren tiefe Täler zu kreuzen und je später die Startzeit war, desto mehr wurde bei über 20°C im Ziel nach Wasser gelechzt .

Am dritten Tag hieß es die Position beim Jagdstart verteidigen oder vollen Angriff auf die Vorderleute gehen. Dies gelang Dani in der D 35A sehr gut und so stand am Ende Platz 3 in der Gesamtwertung fest.

LM Sprint mit Kopf-an-Kopf-Rennen

Bad Freienwalde die Zweite!

Auf Lang folgt Sprint, doch leider nicht bei allen Teilnehmern. Viele scheuten die Massenunterkunft oder die doppelte Anreise und so präsentierte sich das Teilnehmerfeld bei der LM Sprint im Gegensatz zur LM Lang am Vortag deutlich dezimiert.

Für alle die gekommen waren stand ein Doppel-Waldsprint auf dem Programm und schon auf dem Weg zum Start machte sich die Belastung vom Vortrag bemerkbar. Mit Aufnahme der Laufkarte musste man sich gleich wieder an einen neuen Maßstab gewöhnen, denn bei 1:4000 kamen die Posten nur so geflogen. Doch mit dem hohen Lauftempo und den dicht stehenden Posten erhöht sich auch die Gefahr einen Fehler zu machen und so gab es einige Fehlstempel oder zumindest große Zeitverluste.

Mich erwischte es beim Posten 10. Bis dahin lag ich noch gut im Rennen, doch ein kleiner Richtungsfehler im Ablauf von Posten 9 führte mich zu Posten 11, den ich für Posten 10 hielt. Begünstigt wurde der Fehler auch dadurch, dass der eigentliche Posten 10 in einem Dickicht hing, das ohne Grünstufe, sondern nur mit Kulturgrenzen dargestellt wurde. Zudem war die Postenbeschreibung nur auf der Karte und anstatt ständig selbige zu drehen, versuchte ich mir möglichst viele Codenummern zu merken, weshalb mir der Fehler bis zum Auslesen nicht bewusst wurde.

LM Lang in Bad Freienwalde

Mit der Landesmeisterschaft Lang begann das OL-Wochenende in Bad Freienwalde. Dort steht nicht umsonst die nördlichste Sprungschanze Deutschlands und so erwarteten anspruchsvolle Bahnen die Läufer. Bei den Herren galt es 11,4km und 540Hm mit 22 Posten zu absolvieren und auch die anderen Strecken hatten es beim ständigen Wechsel von langen Schlägen und kurzen Passagen in sich. Hinzu kam der ungewohnte aber vorgeschriebene Maßstab von 1:15000, durch den Entfernungen falsch eingeschätzt aber auch die Lesbarkeit der Karte (meistens im Stehen) eingeschränkt wurden. Auch ein Trinkposten hätte aufgrund der Streckenlänge und den frühlingshaften Temperaturen um die Mittagszeit gut getan, doch spätestens beim sehr reichhaltigen Kuchenbuffet im WKZ konnten die Reserven wieder aufgefüllt werden.

Für IHW gab es die folgenden Platzierung:

LandesmeisterIn wurden: Alexandra (D18), Daniela (D35), Susi (D55), Rosi (D60), Robin (H14), Uwe J. (H50) und Helmut (H65)

Silber ging an: Bea (D65), Raik (H21), Rolf (H65) und Yves (H70)

Bronze gab es für: Alina (D14), Ines (D19, )Helena (D40) und Kerstin (D45)

Ergebnisse

Es wird Frühling....

Beim Frühlings-OL zugleich Landesmeisterschaften Mittel konnten am 2.4.11 die Berliner und Brandenburger um die ersten Meistertitel und Medaillen in diesem Jahr kämpfen. Der organisierende OLV Potsdam hatte das Gelände der Ravensberge und dabei vor allem den nördlichen Teil ausgewählt. Bei herrlichem Wetter und Temperaturen an die 20 Grad erforderte eine abwechslungsreiche Bahnlegung gerade im ersten Teil mit den ehemaligen Schießbahnen und zahlreichen Wällen ein genaues Mitlesen und Überlegungen zur Routenwahl. Dank des Maßstabes von 1:7500 war dies problemlos möglich und der zu dieser Jahreszeit durchweg gut belaufbare Wald  ließ in einigen Klassen Siegerzeiten von deutlich unter 30min zu.

Bei insgesamt 179 Startern (davon 131 gewertet für die Meisterschaft) gab es für unseren Verein wieder zahlreiche gute Platzierungen, wobei der Dreifacherfolg in der Herren-Hauptklasse durch Udo, Matthias und Uwe R. noch herausragte.

Erste Plätze belegten Alexandra in der D18, Helena D35, Susi D55, Rosi D60, Ingrid D70 und Yves H70. Zweite wurden Alina D14, Uwe J. H50, Rolf H65 sowie Dritte Irina D19 und Burkhard H55.

 

Nachts ist es kälter als draußen

Am Wochenende (19./20.3.11) fanden in der Nähe von Ortrand in der brandenburgisch-sächsischen Grenzregion sowohl die diesjährigen Deutschen Bestenkämpfe im Nacht-OL als auch ein Bundesranglistenlauf statt. Organisiert wurden beide Läufe vom USV TU Dresden.

Das Gebiet der Kmehlener Berge war für den Nacht-OL ausgewählt worden und bot einiges an Höhenmetern.

Allerdings wurde die Belaufbarkeit durch zahlreiche Brombeerranken doch arg gemindert.

Bei klarem Himmel stellte der Vollmond ein grandioses Naturschauspiel dar, erst ging er riesengroß auf, dann strahlte er wie ein Scheinwerfer, so dass man nur zum Lesen der Karte eine Lampe benötigte.

Kristall-Cup entschieden / KOLV verhindert Triple vom ESV

Bei strahlendem Sonnenschein fiel heute in Zernsdorf die Entscheidung des Kristall-Cups 2010/11.

Nach den ersten beiden Läufen mit der LM Sprint in Kallinchen und dem Score-OL in Rangsdorf waren die Startabstände in vielen Klassen sehr gering und auch in der Vereinswertung gab es einen Vierkampf zwischen dem Titelverteidiger ESV Lok Schöneweide sowie dem Kaulsdorfer OLV, TOLF Berlin und IHW Alex 78.

Bedingt durch terminliche und krankheitsbedingte Absagen von Irina, Robin und Raik war die Ausgangposition für uns schlechter, doch mit Susi und Uwe R. hatten wir noch ein paar heiße Eisen im Feuer.

Bevor die Pokale verteilt wurden mussten aber zunächst alle Läufer ihre Posten in der Zernsdorfer Heide finden. Die von Bernd Walter erstellte Karte mit vielen steilen Böschungen, Sieldungsgebieten und offenen Flächen stellte verlangte den Läufern noch einmal alles ab, zudem sorgten dichte Postenstandorte für den ein oder anderen Fehlstempel.

Am Ende konnten die meisten Läufer ihren Vorsprung verteidigen, jedoch gelang Sebastian Fleiß (TOLF Berlin) in der Kategorie H14 noch der Sprung auf den ersten Platz und in der Kategorie H40 schaffte Jerzy Deptula (Energetyk Dychow) eine Verbesserung vom fünften auf den zweiten Platz.

Inhalt abgleichen