NOR Mittel in Oranienburg - Auch am Muttertag geht´s durch den Wald

In den Jahren 1944 und 1945 flogen die britisch-amerikanischen Alliierten insgesamt acht Angriffe mit über 10.500 Sprengbomben auf Oranienburg, um nicht nur die als kriegswichtig angesehenen Heinkel-Flugzeugwerke auszuschalten, sondern vor allem die Auer-Werke zu treffen, die Uran und Thorium für eine potentielle Atombombe aufbereiteten.

An diesen Teil der Geschichte wurde man erinnert, wenn man in dem von H.-P. Blome detailreich aufgenommenen Gebiet bei Friedrichsthal wieder einen Trichter umlaufen musste oder zum Postenstempeln hineinstolperte. Obwohl der Wetterbericht anderes vorhergesagt hatte, störte das trübe Wetter und hin und wieder Niesel das Laufen nicht. Der moosige Untergrund und das weitgehende Fehlen von Brombeeren erlaubten ein sehr schnelles Lauftempo. Klar im Vorteil war, wer bei den Sprintmeisterschaften am Tag zuvor schon an den Schmetterlingen „geübt“ hatte, denn die Bahnkreuzungen und zum Teil engen Postenabstände (gerade im hinteren Teil) erforderten ein erhöhtes Konzentrieren.

Beim Kampf um die Maximalpunktzahl für die Nordost-Rangliste waren für unseren Verein Bea in der D55, Ingrid D70, Burkhard H50, Rolf H60 und Yves H65 erfolgreich.

In der Wertung um den Kinder-und Jugend-Pokals gingen von uns acht Kinder und Jugendliche an den Start, um den dritten Platz des zu verteidigen. In der Tageswertung konnten wir 27 Punkte sammeln und belegten hinter KOLV den zweiten Platz. Damit rücken wir in der Gesamtwertung nach 3 von 10 Wertungsläufen dem KSC, auf Platz 2 liegend, immer näher und erkämpften uns eine gute Ausgangsposition für die nächsten zwei Wertungsläufe Anfang Juni am Werbellinsee. Als Belohnung gab es von Martin für die Kleinen hinterher eine große Tüte Gummibärchen.